10. August 2014 - Mainpost, Schweinfurt

Eurumer Banditen sorgten für mächtig Stimmung im Grettstadter Bürgersaal

Schräg, frech und witzig präsentierten sich die Eurumer Banditen im ausverkauften Bürgersaal Grettstadt. Mit Teufelsgeige, Tenorhorn, Saxophon und Posaune bewaffnet, eroberten Konstantin Eckert, Christoph Riegler, Maximilian Weber und Lorin Hümpfer sofort die Herzen ihrer Zuhörer und ernteten begeisterten Applaus für ihr Bühnenprogramm „…Früher hätts des ned gehm!“

Allerlei lustige Geschichten zum musikalischen Werdegang der „Banditen“ zogen sich als roter Faden durch den Abend. Ihre musikalische Laufbahn starteten die vier Musiker in der Untereuerheimer Blaskapelle. Vor vier Jahren schlossen sie sich dann zu den Eurumer Banditen zusammen. Erklärtes Ziel: Spaß haben und Spaß verbreiten. Beides ist ihnen trefflich gelungen.

Mit einer Mischung aus Blasmusik, Rock und Pop sowie Jazz heizten sie dem Publikum kräftig ein. Da fand sich die Polka „In den Bergen“ eingebettet zwischen dem Wohlfühl-Song „Stand by me“ und der „Monsterparty“ wieder. Auf AC/DC folgte das Stimmungslied „Nix Amore“.

Prächtig amüsierten sich die Zuhörer beim „Schweinfurter Scheißdrecksmarsch“. Dessen Entstehung geht zurück auf die frühere Entleerung der Fäkaliengruben in Schweinfurt durch die Sennfelder Gemüsebauern. Die enorme Geruchsbelästigung war eines der geringsten geschilderten Übel bei der Entsorgung.

Zwischen der Musik gab es „Gschmarri“ über Gott und die Welt. Nach der Gaudi wurde es zum Schluss zunächst noch einmal ganz ruhig. Andächtig sangen die Zuhörer beim Feierabendlied mit. Danach gab es tosenden Applaus. Und erst nach mehreren Zugaben hieß es: Ausmarsch.

Hinweis: Das nächste Konzert findet am 14. November in der Disharmonie in Schweinfurt statt.